Zyklusschwankungen

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Schwankungen des Zyklus treten bei fast jeder Frau in den Wechseljahren auf, bevor die Menstruationsblutungen eines Tages völlig aufhören.

Typisch für die Zyklusschwankungen ist vor allem, dass der Zyklus irgendwann macht, was er will. Man kann sich auf gar nichts mehr verlassen, weder auf die Zyklusdauer früherer Zeiten noch auf die Erfahrung der jeweils letzten Monate.

Wenn man sich beispielsweise gerade daran gewöhnt hat, dass die Abstände zwischen den Menstruationsblutungen fast ein halbes Jahr dauern, kommt es auf einmal alle drei Wochen zu einer Blutung, um dann für ein Dreivierteljahr auszubleiben.

Es gibt jedoch bei vielen Frauen eine Art klassischen Verlauf, wie sich die Zyklen im Verlauf der Wechseljahre verändern. Zwischendrin gibt es aber immer wieder überraschende Ausreißer, so als wollte der Körper vermeiden, dass man sich an eine neue Regelmäßigkeit gewöhnt.

Zu Beginn werden die Abstände zwischen den Blutungen oft unmerklich kürzer. Irgendwann hat man dann eventuell sogar alle drei Wochen eine Menstruationsblutung. Diese Blutungen sind oft stärker als gewohnt und dauern manchmal auch länger als früher.

Die Ursache für diese kurzen Abstände und den starken Verlauf ist der Progesteronmangel und die fehlenden Eisprünge.

Wenn eine Eierstockszyste besteht, kann es zu extrem langen Blutungen kommen, die gar nicht mehr aufhören wollen. Auch extrem starke Blutungen können auftreten mit Klumpen und Blutmengen, die das Verlassen des Hauses fast unmöglich machen. Sowohl bei sehr langen als auch bei sehr starken Blutungen sollte man den Arzt aufsuchen. Der Arzt wird die Ursache abklären (es könnte beispielsweise auch ein Myom dahinter stecken) und die Blutung mit Gestagenen oder einer Ausschabung behandeln.

Wenn nach einigen Jahren der Östrogenmangel besonders ausgeprägt ist, werden die Abstände zwischen den Blutungen immer länger. Die Blutungen sind dann meistens auch schwächer und kürzer als gewohnt.

Zwischendrin kann es aber immer mal wieder zu häufigeren und stärkeren Blutungen kommen.

Eines Tages stellt man fest, dass die letzte Blutung ein ganzes Jahr zurück liegt. Dann kann man im allgemeinen davon ausgehen, dass die Blutungen endgültig aufgehört haben.

Wann zum Arzt: bei extrem starken oder langen Blutungen.

Schulmedizin: Hormontherapie, Ausschabung

Heilpflanzen: Mönchspfeffer, Yamswurzel, Traubensilberkerze

Hausmittel: viel bewegen, viel trinken

Schüsslersalze-Behandlung:

·         morgens: 2-3 Tabletten Nr. 1 Calcium Fluoratum

·         mittags: 2-3 Tabletten Nr. 2 Calcium Phosphoricum

·         abends: 2-3 Tabletten Nr. 7 Magnesium Phosphoricum

·         bei starkem Blutverlust: Nr. 3 Ferrum Phosphoricum

Weitere Schüssler-Salze: 25

 

 


 



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