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Vor allem in der ersten Hälfte der Wechseljahre kommt es
häufig zu geschwollenen, schmerzenden Brüsten.
Dieses Phänomen hängt mit dem Progesteronmangel und der
daraus resultierenden Östrogen-Dominanz zusammen.
Durch die Östrogen-Dominanz schwellen die Brustdrüsen und
das gesamte Brustgewebe an. Da die Brüste diese Schwellung nicht gewöhnt sind,
entstehen Schmerzen.
Manchmal treten sogar einige Tropfen Milch aus der Brust
aus. Dies passiert, wenn zusätzlich noch der Prolaktin-Spiegel erhöht ist - ein
relativ häufiges Phänomen.
Gegen die schmerzhaft geschwollene Brust helfen kühlende
Quarkwickel oder Schwedenkräuter-Umschläge.
Effektive Erleichterung kann auch eine Progesteron-Creme
bringen, die man auf die Brust einreibt. Das muss man aber regelmäßig tun, um
einen spürbaren Effekt zu erhalten.
Schüsslersalze können gegen die Östrogen-Dominanz helfen und
somit auch gegen die Brustschmerzen. Für eine wirksame Erleichterung wendet man
die Schüsslersalze am besten über einen längeren Zeitraum als Kur an, bis die
Hormone besser ausgeglichen sind.
Wann zum Arzt: bei starken Schmerzen.
Schulmedizin: Progesteron-Gel oder Creme
Heilpflanzen: Yams-Wurzel, Frauenmantel, Schafgarbe
Hausmittel: Quarkwickel, Schwedenkräuter-Umschlag
Schüsslersalze-Behandlung:
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morgens: 2-3 Tabletten Nr. 1 Calcium Fluoratum
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mittags: 2-3 Tabletten Nr. 2 Calcium Phosphoricum
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abends: 2-3 Tabletten Nr. 7 Magnesium Phosphoricum
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Salbenumschlag mit Nr. 7 Magnesium Phosphoricum
Weitere Schüssler-Salze: 14, 17, 25
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