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Blutarmut und Eisenmangel können in den Wechseljahren
entstehen, wenn man besonders starke oder lang andauernde Periodenblutungen
hat.
Solche Blutungen sind vor allem in der ersten Hälfte der
Wechseljahre häufig, wenn der Progesteronmangel im Vordergrund steht.
Häufig stehen extrem lange Blutungen mit Zysten in
Verbindung.
Wenn die Blutungen sehr lang andauern oder extrem stark
sind, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, der die aktuelle Ursache
herausfindet und behandelt.
Auch wenn die Blutungen nicht extrem sind, kann es zu
Eisenmangel kommen, wenn die Blutungen häufig stark ausfallen. Vor allem, wenn
Sie nicht viel rotes Fleisch essen, ist ein Eisenmangel schnell entstanden.
Einen Eisenmangel kann man einerseits an Blässe und
mangelnder Leistungsfähigkeit erkennen. Häufig hat auch die Haut Probleme mit
der Heilung. Bei vielen Betroffenen kommt es zu schmerzhaften Einrissen in den
Mundwinkeln, den sogenannten Mundwinkelrhagaden.
Um die Eisenspeicher wieder aufzufüllen, braucht man
Eisenpräparate oder jede Menge Fleischmahlzeiten.
Mit Schüssler-Salzen können Sie dem Körper helfen, das Eisen
aufzunehmen und im Körper zu verarbeiten.
Wann zum Arzt: Bei sehr starken Blutung oder
Erschöpfung
Schulmedizin: Eisenpräparate
Heilpflanzen: Brennnessel, Ginseng, Minze
Hausmittel: Kürbiskerne, Zuckerrübensirup, Vitamin C
Schüsslersalze-Behandlung:
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morgens: 2-3 Tabletten Nr. 3 Ferrum Phosphoricum
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mittags: 2-3 Tabletten Nr. 2 Calcium Phosphoricum
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abends: 2-3 Tabletten Nr. 3 Ferrum Phosphoricum
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